Dienstag, 29. November 2011

du bist nicht mehr mein Retter

Wenn ich könnte würde ich laufen. Rennen. Weg von all meinen Problemen, meinen Gedanken. Meine Vergangenheit hinter mir lassen und endlich nach vorn sehen.
Und ich würde immer schneller rennen, je weiter ich weg wäre, aus Angst ich könnte doch wieder zurück sehen. Denn die Verlockung wäre so groß dir und allem anderen Lebwohl zu sagen.
Irgendwann würde ich langsamer werden, stehen bleiben, mich umsehen. Es würde nichts mehr um mich herum sein, was ich noch kenne.
Dann würde ich mir die Tränen von den Wangen wischen, die kamen als ich an dich dachte, und uns und unsere Zeit hinter mir zurück ließ. Obwohl alles, was mich an dich erinnerte jetzt irgendwo weit hinter dem Horizont lag, würde ich zu Boden fallen, wenn ich daran denken würde.
Tränen würden mein Gesicht waschen, wie der warme Sommerregen und mein Körper würde zittern.
Und ich würde da liegen bleiben, hilflos, allein, verletzt.... blutend.
Verzweifelt würde ich hoffen und warten, dass du kommst und mich rettest, wie du es schon so oft getan hast.
Aber du würdest nicht kommen. Du würdest mir nicht helfen.
Du würdest mich da liegen lassen, sterbend an gebrochenem Herzen.
In Wirklichkeit tust du doch das gleiche....

Ich hoffe du wirst das alles niemals lesen. Nicht durch einen Zufall jemals darauf stoßen. Falls doch, bitte irgendwann, wenn du mich schon lange vergessen hast und sich unsere Wege entgültig getrennt haben. Da spielt es denn auch keine Rolle mehr.
Du sollst nur nicht wissen, was ich denke, nicht, dass dich das interessiert. Wahrscheinlich würdest du dich eh nur aufregen, dass ich so viel über dich schreibe, selbst wenn nirgendwo dein Name auftaucht.
oder du würdest genervt sein, wie du es glaub ich immer von mir bist. Jedenfalls in letzter Zeit.
Es tut mir leid, dass ich dich nerve, dass es so kommen musste, dass ich dich nicht in Ruhe lasse....
Aber ich liebe dich, bitte nimm darauf Rücksicht wenn du mich schon wieder hasst.

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