Sonntag, 11. Dezember 2011

Bitte, verzeih mir

Verzeih mir und ich lüffte die Lügen.
Von nun an soll es keine mehr geben. Nur noch die Wahrheit. Keine weiteren Fehler mehr. Nie wieder mit den Gefühlen Anderer spielen. Jetzt soll alles anders werden. Besser
Nimm meine Hand. Ich zeige dir meine Welt. Oder das was von ihr übrig geblieben ist.
Dorthinten, siehst du es?
All die dunklen Flecken in der Ferne, das ist vergifteter Boden der Erinnerung. Schmerz, Leid.
Spürts du die Kälte die von diesen Orten ausgeht und bis hierher weht?
Wie der arktische Wind zieht sie über das Land.
Seit Monaten herrscht hier Winter.
Hilf mir. Sie alle lassen mich alleine. Bitte, du nicht auch noch. Weißt du noch, das kleine süße Mädchen von einst? Sie konnte lächeln. Mag sein das sie oft geweint hat und traurig war, aber sie war doch eigentlich glücklich, jedenfalls sorgenfreier.
Und jetzt sieh mich an. Sie in meine kalten Augen, deren leerer Blick dich anschaut, zu tief verletzt um eine einzige Träne zu weinen. Zu enttäuscht von der ganzen Welt. Einsam, verbittert. Schau, was aus mir geworden ist.

Mach das hier wieder die Sonne scheint. Mach das alles wieder gut wird. Ich weiß du kannst das! Du kannst mich retten, du musst es nur wollen.
Bitte, verzeih mir, selbst wenn ich es nicht verdiene.




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