Freitag, 27. April 2012

Ich liebe es von Menschen alleine wegen
-meinem Aussehen,
-oder der Kleidung, die ich trage,
-den Gerüchten, den sie hören, die so falsch sind, wie die Menschen, die sie erzählen,
beurteilt zu werden.
Es ist so oberflächlich, so lächerlich, dass ich nicht anders kann, als darüber zu lächeln.
Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seit und nichtmal merkt, wie lächerlich ihr euch eigentlich macht.

Mittwoch, 18. April 2012

Weißt du was das Schlimmste ist?

Ich hasse diese Unruhe in mir, die aufkommt, wenn ich mich sorge. Wegen dir.
Dieses Kribbeln... dieses elektrisierende kribbeln in mir.... ich verfluche es, auch wenn es unter anderen Umständen schön wäre. Doch das Schlimmste an der Unruhe ist die Angst, die sie bringt. Es ist die Angst dich zu verlieren. Das schreckliche Gefühl nichts tun zu können, denn egal was ich auch tu, es kommt mir falsch vor. Wenn ich dir sage was ich fühle, wenn ich dich dazu bringen möchte mich zu verstehen, dann bedränge ich dich und das mache ich schon die ganze Zeit.
Verdammt, ich muss damit aufhören, sonst verliere ich dich wirklich! Dann bist du genervt und ich nur noch anhänglich. Aber ich kann nicht einfach die Klappe halten. So ein Mensch bin ich nicht.
Doch verstehen würdest du mich nicht.
Auch nicht, wenn ich dir erkläre, wie oft ich schon aus den dümmsten Gründen verlassen wurde. Auch nicht, wenn ich versuche dir zu erzählen wie schrecklich das Gefühl ist, wegen einer Anderen verlassen zu werden. Selbst dann könntest du es gar nicht verstehen, wenn ich dir sage, dass ich deswegen, und noch aus ein paar wenigen Gründen mehr dieses besorgte Häuflein Elend bin, dass am liebsten den ganzen Tag irgendwie mit dir verbringen würde. Nicht nur weil ich dich liebe, weil ich Angst habe verdammt. Weil ich es hasse verlassen zu werden und alleine zu sein und ich nicht will, dass es schon wieder so ist.
Weißt du was das Schlimmste ist? Angst zu haben, den Menschen den man am meisten liebt zu verlieren, obwohl man ihn noch gar nicht kennt und eigentlich keinen Grund hat sich zu fürchten.
Aber dann kommt die Vergangenheit und holt mich ein...

Manchmal bleibe ich stehen..

Ich habe einen Plan. Zwar ist er nur kurzfristig, aber es ist wenigstens etwas. Viel habe ich ja nicht. Aber ich bin ja auch noch jung....Was auf mich zukommt? Wo es mich hinführt? Keine Ahnung was. Keine Ahnung wohin. Dann gehe ich einfach meinen Weg weiter, der irgendwo in das Unbekannte führt. Was am Ende sein wird? Was weiß ich. Ich hoffe nur, dass es halbwegs gut sein wird. Sonst wäre ja alles umsonst.

Aber manchmal, da verlässt mich der Mut und irgendwo auf meinem Weg fangen meine Füße an weh zu tun. Und dann setzte ich mich und starre nach vorn und spüre, wie ich eigentlich gar nicht weiter diesen langen, schweren Weg laufen will. Was wartet da hinter der Nächsten Ecke auf mich? Wieder eine Enttäuschung? Muss ich schon wieder Angst haben, dass man mir den Boden unter den Füßen wegreißt?
Dann sehe ich zurück.
Was habe ich nicht schon alles mitgemacht? So Vieles und nie habe ich aufgegeben. Ja, ein paar Mal da habe ich wirklich den Mut verloren und beinahe alles. Aber ich kam wieder auf die Beine. Ich kam immer wieder hoch und es geht mir doch eigentlich ganz gut. Wenn ich bedenke, was alles passiert ist, dann geht es mir wahrscheinlich viel zu gut.
Ich stehe voller neuen Mutes auf und halte fest an dem Gedanken, dass irgendwann eine Zeit kommt, in der alles besser wird. Für die es sich lohnt zu kämpfen. Würde ich das nicht glauben, hätte ich schon längst aufgegeben.

Freitag, 13. April 2012

ღHerzflimmern Kapitel 5

Der Flur war überfüllt, wie jede Pause. Vika musste sich durch Fünftklässler drängeln, die es scheinbar für nötig empfanden diesen zu verstopfen.
Bis zum Textil-Raum war es nicht weit. Den Flur runter und ganz am Ende des Ganges die Tür auf der linken Seite. Sie versuchte niemandem in die Augen zu sehen. Das tat sie grundsätzlich nicht, weil sie in den Blicken Anderer lesen konnte, wie sie sich fühlen. Sie sah dies einfach als gute Menschenkenntnis an, auf die sie aber oft genug verzichten konnte.
In der Schule war es nicht so schlimm, doch wenn sie in der Innenstadt unterwegs war und dort ältere Menschen sah, deren trübe Blicke die ihren trafen, dann baute sich kurz eine solche Spannung auf, dass sie Stichworte und manchmal auch kurze Sätze dessen hörte, was der Mensch dachte und wie er sich fühlte. Oft waren sie verzweifelt, weil sie alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hatten. Andere dachten an ihre Familie und manche waren auch wirklich glücklich, aber jeh älter die Menschen wurden, so kam es Vika vor, umso unzufriedener wurden sie.
Vika sah Alios am Vertretungsplan stehen, worauf sie auch noch einen Blick werden wollte.
Alios dunkles mittellanges Haar verdeckte seine Augen zu Vikas Glück. Sie hasste es zu wissen wie er sich fühlte, weil er ihr sehr ähnlich war. Ziellos, Verzweifelt, unzufrieden mit allem aber am meisten mit sich selbst. Als würde sie in einen Spiegel sehen, so kam es ihr vor.
Sein sehr dünner und größer Körper schien wie eingefroren. Ob er wusste, dass Vika hinter ihm stand? Sie sah auf den Plan, wartete aber noch etwas, ehe er sich umdrehte. Als er es tat streifte sein harter Blick ihren. Er war schön, aber auf eine sehr traurige Art und Weise. Und die Wörter, die er ihr überbrachte, kamen ihr bekannt vor.
Wir....Freunde... enttäuscht... Meinung.... du kannst die Wahrheit nicht ertragen.... meine Meinung nicht ändern....
Als der elektrisierende Moment sie gehen ließ, konnte sie sich zusammenreimen, was er gedacht hatte.
Wir waren Freunde und du bist enttäuscht, weil ich meine Meinung gesagt habe? Du kannst die Wahrheit nicht ertragen. Ich werde meine Meinung nicht ändern.
Ungefähr das hatte er ihr letztens gesagt. Früher war er ihr bester Freund. Über alles konnte sie mit ihm reden. Doch jetzt hasste sie ihn manchmal für das was er sagt. Nie konnte sie es ihm recht machen, weil in seinen Augen alles falsch war und manchmal kam es ihr vor, wenn er mit ihr redete, dass seine Worte wirklich jedes mal richtig lagen und sie nur wieder Unrecht hatte. Er konnte die Wahrheit oft so verdrehen, dass sie es selbst nicht mehr glaubte.
Aber sie hatte aufgehört ihn verstehen zu wollen, als er ihr seine Meinung sagte, die Freunde niemals zueinander sagen würden.
Und genau an dem Punkt war die Freundschaft zu Ende, wenn sie denn überhaupt jemals eine richtige Freundschaft gewesen war...
Ohne über irgendetwas nachzudenken, setzte sie ihren Weg fort. Es war noch kaum jemand da. Nur die Lehrerin, Frau Meier.Vika stellte ihre Sachen an den Platz, wo sie immer saß. Bald kamen auch die Anderen des Kurses, darunter Mick. Immer wieder starrte er zu ihr herüber. Sie tat so, als würde sie davon nichts merken und ignorierte es gekonnt. Als sie später an ihrem Platz saß und an der Nähmaschine arbeitete, setzte er sich neben sie.
Wirklich hassen tat sie ihn nicht, nur nach allem, was passiert ist, würde sie es manchmal zu gern. Nur wenn er in ihrer Nähe war, dann sah die Situation oft ganz anders aus.
Mühevoll fädelte sie das Garn ein. Das hasste sie immer am meisten, weil sie nie wusste, ob das was sie tat richtig war oder nicht.
,,Soll ich dir helfen?", hörte sie Mick sagen, der sie zweifelnd ansah.
,,Nein. Geht schon." sagte sie stur. Zwar wusste sie, dass sie das nicht konnte, aber sie hasste es so hilflos vor Mick zu erscheinen. Er stand auf und sah ihr mit verhöhnendem Lächeln über die Schulter. Sie konnte sich selbst förmlich verzweifeln sehen. Am liebsten hätte sie sich angeschrienen, denn schnell machte sich Wut in ihr breit. Wut auf sie selbst und dass sie ihm wieder bewies, dass sie nichts weiter als ein kleines hilfloses Mädchen war. Wie sie dieses Gefühl hasste.
Und dann lachte er, wie sie es erwartet hatte und sagte, dass sie zur Seite gehen sollte. Er zog das Garn heraus und erklärte ihr peinlich genau, so dass sie sich noch dümmer vorkam als so schon, durch welche Öse und an welcher Schiene vorbei das Garn geführt werden muss. Aber sie hörte das alles nicht, weil sie seine Nähe so stark spürte. Sein Atem an ihrer Wange. Seine Wärme. Sein Duft. Ihre Gedanken schalteten sich für einen Moment aus und die guten Erinnerungen kamen hoch. Einen kleinen Moment wirkte eine fragwürdige Anziehungskraft auf sie ein, die ihr in dieser Form völlig fremd war. Als Mick sie ansah und scheinbar mit seinem Latein am Ende war, fing ihr Kopf wieder an zu arbeiten.
,,Verstanden?" , fragte er, als hätte er mitbekommen, dass sie nicht bei der Sache war.
Sie nickte und arbeitete schweigend weiter.
Als sie zu Haus ankam griff sie unter ihr Kissen und holte ihr Tagebuch heraus. Sie schlug es auf und fing an zu schreiben, als würden die Worte des Füllers in ihrer Hand von selbst fließen.


Mittwoch, 11. April 2012

Mach was du für richtig hälst

Falls du es wagst, kann ich dir sagen wie es enden wird. Wie du es beenden wirst, früher oder später. Wahrscheinlich früher. Das taten jedenfalls die meisten.
Du wirst sagen, dass es keinen Sinn macht und du wirst aufgeben, bevor der Kampf wirklich angefangen hat. Und ich werde dich auf irgendeine Weise verstehen können, die mir etwas sagte, wie jetzt gerade zum Beispiel, dass es schwer wird. Dass es sehr sehr schwer, fast nicht zu schaffen wird. Aber du sagst, wir können das. Du sagst du wartest. Und ich sage ok, obwohl mir schon oft das Gleiche versprochen wurde. Obwohl ich schon oft genug enttäuscht wurde. Obwohl ich deinen Worten nicht wirklich glauben kann. Ich will dir eine Chance geben, so wie ich jedem eine Chance gebe, auch wenn sie nur die Wenigsten nutzen.
Nutze sie oder verschwende sie wie die Anderen. Jegliche Entscheidung liegt alleine in deiner Hand.
Also beweis mir, dass ich mich irre. Zeig mir, dass du nicht so bist wie die anderen und dass nicht alle Jungen gleich sind. Bring mich dazu meine Ansichten zu ändern. Wenn du das geschafft hast, gehört mein Herz dir.
Du kannst es brechen oder schätzen. Mach, was du für richtig hältst. Schließlich ist es alleine deine Entscheidung.

Dienstag, 10. April 2012

An all meine lieben Leser dort draußen. :)
Das Design von meinem Blog ist nun schon recht alt. Ich mag es sehr gern und trotzdem frage ich mich, ob ich nicht die ein oder andere Sache ändern sollte.
Also wenn ihr Tipps hättet, würde ich mich sehr über Verbesserungsvorschläge freuen, egal was genau sie betreffen :)

Sonntag, 8. April 2012

Bevor man jemanden bedingungslos liebt, sollte man zuerst wissen, wer dieser Jemand ist. Nur leider handelt das Herz oft voreilig.

Samstag, 7. April 2012

Ich finde Menschen, die meinen die Wahrheit, so verdrehen zu müssen, wie sie es gerade wollen, einfach lächerlich. Oder was sagt ihr dazu?
Leider empfinden es diese Lästermäuler ja als nötig, was ich nicht verstehe. Oft wird denen mehr geglaubt, aus welchem Grund auch immer. Weil sie vielleicht beliebter sind, oder ihre Geschichten einfach spannender. Der eigene Ruf ist dann ruiniert.
Aber eines Tages, bekommen diese Menschen, was sie verdienen.

Freitag, 6. April 2012

Liebe ist und bleibt ein Spiel. Wer sich zuerst verliebt, hat verloren.

Liebe ist scheiße.
Ganz einfach, weil sie viel zu viele Probleme macht.
Du musst dich sorgen, ob er dich zum Beispiel noch liebt, oder nicht doch bald abserviert. Diskusionen und die Frage, ob er das Mädchen dort hinten an der Ecke nicht vielleicht doch schöner findet als dich. Streit und die unnötige Belastung von Nerven. Früher oder später ist es ja eh aus, also wieso soll das kleine Mädchen Tränen vergießen? Sie findet einen Neuen, irgendwann. Jemand, der sie glücklich macht und trotzdem immer wieder verletzt und ihr irgendwann das Herz bricht.
Und dann geht das immer so weiter.
Single sein ist leichter. Aber leider ist es auch furchtbar einsam.
Ich wünschte ich könnte mich an das halten, was ich predige, dann würde ich mir so einige Enttäuschungen ersparen. Doch leider muss ich selbst immer wieder auf die schleimigen Worte von Arschlöchern hereinfallen.

Mittwoch, 4. April 2012

Ich bin nicht die Schönste. Oder hab den perfekten Charakter. Ich bin nicht reich und weiß auch nich viel vom Leben. Aber ich bin ein Mädchen mit reinem Herzen, das voll mit Liebe ist für jenen, der mich schätzt und gut behandelt. Denk daran, wenn du mich das nächste mal zum Heulen bringst, Arschloch

    

Dienstag, 3. April 2012

Du Kind hast verschissen


Ich habe dich bewundert. Deine ehrliche Art. Nie eine Lüge, nie Dinge vertuscht und immer direkt.
Doch du hast mich geblendet und getäuscht. Mir den Himmel versprochen und in die Hölle geschickt. Am Ende der Straße, die Liebe hieß, war Freundschaft die Sackkasse. Jedenfalls dachte ich das. Doch du hast einen kleinen dunklen Weg heraus gefunden. Dann hast du alles auf deinem Weg verbrannt, was mir etwas bedeutete. Scheinbar aus Langerweile oder weil ich dir egal bin.
WAS habe ich dir getan??? WARUM tust du das ??? Hasst du mich so sehr?
Verbrenn doch die Erinnerungen. Verbrenn doch die Zeit. Aber dann vergiss nicht, den Schmerz zu löschen, den du mir antust.
Manipulation ist ein sehr schlechtes Hobby.
Ich habe es von meinem früheren besten Freund gelernt. Er ist sehr gut darin und hat es an vielen ausprobiert, auch an mir. Er legte die Wirklichkeit immer wieder so zurecht, wie er es wollte. Wenn er wollte, dass man sich um ihn sorgte, dann sagte er Dinge, die Andere dazu brachten. Es waren nicht zwangsläufig Lügen, nur sehr dumme Gedanken, die er mir erzählte. Nichts davon würde er tun. Er sagte das alles nur, damit man um ihn Angst hatte und meistens hatte er auch Erfolg. Keine Ahnung wieso er das wollte, bzw immernoch will. Um Aufmerksamkeit zu bekommen? Um das Gefühl zu bekommen, gebraucht zu werden? Dazu kann ich nichts sagen, weil das alles nur Vermutungen sind.
Auch wenn ich ihm schon immer in manchen Dingen geähnelt habe, so merke ich doch, wie der Graben zwischen ihm und mir unüberwindbar wird. Ich hasse ihn nicht. Auch verabscheue ich ihn nicht. Das Einzige, was ich mittlerweile für ihn empfinde ist Gleichgültigkeit. Kälte, die mir alles was mit ihm zu tun hat, alles was mit ihm passiert, was er sagt, oder sonstiges, egal werden lässt.
Aber für eines bin ich ihm dankbar. Er hat mir beigebracht, wie man mit einfachen Worten einen Menschen so fühlen lassen kann, wie man es will. Das werde ich in meinem Leben wahrscheinlich noch das ein oder andere Mal gebrauchen können. Danke.

Sonntag, 1. April 2012

Nenn mich Schlampe, du Arschloch. Du kennst es nicht anders.

Ich will deine Nähe spüren, aber mich trotzdem auf Abstand halten.
Ich will so sein, wie du mich haben willst, und trotzdem ich selbst sein und mich nicht als deine bitch fühlen müssen. Zwar will ich dir wichtig sein, aber du sollst es mir nicht sein. Ich will dass du mir vertrauen kannst, ich es dir aber nicht muss. Ich soll mit dir spielen können,  wenn ich es will, auch wenn ich es nicht werde, aber du nie wieder mit mir. Du sollst dich an meine Regeln halten, aber du darfst keine aufstellen. Lüg nie wieder und sag was du willst, während ich schweige.
Ich soll dir wichtig sein, du sollst mir vertrauen und mich mögen, aber du sollst nicht nachfragen, ob ich es auch tu. Wenn du wieder Gefühle entwickelst, soll es mir egal sein.
Ja, es mag unfair sein, doch du warst ungerecht zu mir, seitdem ich dich kenne.
Also sag mir, warum sollte ich zu dir anders sein, wenn du es doch immer wieder darauf anlegst.