Dienstag, 28. August 2012

I wish he would love me.

Das Einfachste auf der Welt ist, sich in eine Person zu verlieben.
Aber das Schwerste ist, diese Person dazu zu bringen, dass sie dich auch liebt.

Du kannst machen was du willst, wie ich. Alles versuchen. Irgendwie kann ich alles tun und nichts bringt etwas. Wie lange soll ich warten? Oder soll ich weiter gehen? Soll ich kämpfen oder mich ausruhen? Kräfte sammeln für jemand Neues, der so oder so früher oder später kommt? Weitergehen? Stehenbleiben? Kämpfen, vielleicht auch verlieren?
Fragen. Nur Fragen und nichts anderes.
Sehnsüchtig suche ich nach Antworten. Wie sehr würde ich mich daran klammern. Kann mir denn keiner den Weg zeigen? Denn immer habe ich den Falschen genommen. Wann war ich an meinen Zielen? Ich habe sie nie erreicht und musste mich immer nur mit den zufrieden geben, was ich bekam, wie es endete und was es dann war. Wie sehr habe ich es schon früher gehasst einfach da zu sitzen und absolut nichts tun zu können, mich beeinflussen zu lassen. Jemand anders entscheiden zu lassen.

So wie jetzt sitze ich hier und spüre wie mir das Wasser bis zum Halse steht. Zuckersüßes Liebeswasser. Ich könnte es auskotzen, es wiedert mich an wie sonst nichts. Runterschlucken, ich will das alles doch nicht! Ich hasse es und doch, würde er jetzt vor mir sitzen, würde er mir in die Augen sehen, würde alles brechen. Schwach würd ich werden und in seinen Armen zusammen sinken. Und Heulen.
Ich würde dieses Regenbogen-Schmetterlingsflatter-Gefühl ausheulen, bis nichts mehr da wäre. Bis ich verloren und nachgegeben hätte. Aufgegeben völlig kampflos.
Dabei ist es nichts weiter als eine Frage der Zeit. Ich prüfe mich selbst. Wie lange halte ich es aus, bis ich aufgebe? Wie lange kann ich wirklich kämpfen? Wie stark bin ich wirklich? Selbstprüfung.
Dass ich versagen werde, das ist klar. Aber wann?

Hach, Liebe ist schon etwas beschissenes. Nie läuft es ganz so wie man will.
Casper hat es in einem seiner Songs sehr gut beschrieben, in dem er sagt, dass lieben wie Scherben fressen ist. Ja, solange bis es dir alles zerreißt und es nur noch weh tut.


Mittwoch, 22. August 2012

Ich bin nicht sauer auf dich. Ich bin fertig mit dir

Es gab da diesen Jungen. Diesen ganz besonderen Jungen.
Er schrieb mit mir, traf sich mit mir. Ich fragte mich oft, wieso er das tat. Wieso ich? Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich jemals mit einem Jungen, der so gut aussah und so nett schien so gut befreundet sein könnte. Alles was ich wollte, war, dass es so blieb wie es ist.
Stundenlange Telefonate, endlose Chats und wunderschöne Treffen.
Wärme, Nähe, sowas kannte ich schon nicht mehr.
Doch als die Ferien vorbei waren, begann die Traumwelt zu zerbrechen.
Schnell merkte ich, dass ich nie die Einzige sein werde. Etwas Besonderes sowieso nicht. Aber ich gewöhnte mich daran, bin ich eben nur eine von vielen. Besser als nichts.
Hieß es eben einstecken für mich, immer wieder, immer mehr Enttäuschungen. Immer größer. Ich kannte das alles ja und machte es auch lange mit.
Wie zum Beispiel an einem Tag, als es mir wirklich schlecht ging. Eigentlich war er immer für mich da. Eigentlich. Irgendwie dann aber nicht mehr. Ich schreib ihm lange Texte und jedes einzelne Wort schrie nach Hilfe. Aber er antwortete nicht. Auch am nächsten Tag, als ich weinend vor ihm saß, machte er nichts. Er ignorierte es die meiste Zeit, sagte dann in einem kurzen Satz, dass ich einfach ein Lächeln aufsetzten sollte und ging. Alles, was ich mir gewünscht hätte, wäre eine kleine Umarmung, ein bisschen Halt, aber nichts. Unverständnis gab es seinerseits sowieso.
Da merkte ich zum ersten Mal, dass ihm die Gefühle anderer Scheißegal sind und er nur das macht, was er will ohne Rücksicht auf Andere, oder auch nur darüber nachzudenken. Er lebt in seiner eignen kleinen Welt, mit seinen eigenen Plänen und Tücken. Als würde er Mitleid und Aufmerksamkeit wollen, erzählt er jedem seine Schicksalsschläge. Und ich dachte, es wäre etwas besonderes, dass er mir das alles erzählt hatte. Wie ich mich nur so irren konnte..
Ein einziger Monat hat es gedauert, um ihn zu durchschauen. Sein Zauber ist verflogen. Sein Körper, Schönheit, das alles ist wertlos geworden. Wenn ich ihn jetzt ansehe, ist es, als wäre er ein Fremder. Ein Beziehungszerstörer, der Mädchenaufreißer, die männliche Schlampe, doch vorallem ist er ein Mensch, der mir absolut egal geworden ist.
Wo ich früher alles gegeben hätte, um ihn vor sich selbst zu retten, könnte er jetzt vor meinen Augen sterben und ich würde nicht mit der Wimper zucken. Schade, dass du so scheiße bist, ..achwas es schon immer warst.

Samstag, 11. August 2012

Ausschnitt aus ƬΔGΣƁƱCH

http://www.san-pepelone.de/2/ link zur seite von da


11.8.12 Samstag
Heute schreibe ich zum letzten Mal .... für eine Woche.
Denn, es geht auf Abschlussfahrt in irgendsoeinen Kaff, nähe Wismar, was an sich schon ein Kaff ist, wo ein Sportcamp "Sanpepelone" ist.
Da es vorab schon zahlreiche Enttäuschungen gab unsere Häuser betreffend und dass unsere Klassenlehrerin nicht mitkommt, sondern stattdessen eine Lehrerin, die keiner so wirklich kennt, sieht es schon bevor der eigentlichen Fahrt nicht ganz so gut aus. Doch was soll's.
Irgendwie wird das alles schon. Ich werde mich sowieso die meiste Zeit in dem Zimmer meines Besten verkriechen. Ob er will oder nicht. Sowieso habe ich noch ein Hühnchen zu rupfen mit ihm... oho eigentlich mehr als eines... Aber das wird schon alles hoffentlich so wie wir es möchten. Denke ich. 
Themawechsel. 
Er ist es auch, der mich in eine richtige Zwickmühle gebracht hat. Zuckerbrot und Peitsche? Ja das trifft es wohl. Alles was ich momentan mache sind halbe Sachen. Alles oder nichts? So einfach ist das nicht.  Aber wenn es so bleibt wie es gerade aussieht, habe ich das Problem selbst mit meiner Doofheit gelöst und naja er hasst mich.
Heute habe ich wieder mit dem Jungen mit den tausend Chancen geschrieben, seit sehr langer Zeit. Ich vermisse ihn sehr und weiß nicht was ich fühle. Wenn die Dinge doch anders wären... Aber ich habe gelernt Dinge sehr gut zu verdrängen, was mich im Leben sicher noch oft weiter bringt. 
Jede Andere hätte ihn wahrscheinlich gehasst. Ich nicht, denn ich weiß dass er ein Herz hat. Dass er mindestens genauso viele Fehler macht wie ich... das ist menschlich. Ihm würde ich am ehesten immer weiter Chance geben, auch wenn ich sage ich mach es nicht mehr. Er ist nicht so kaputt und wenn doch, könnte ich das wieder heil machen... irgendwann frühestens in einem Jahr. Es muss nur alles klappen.
naja bye bye euch da draußen die das lesen. Am Freitag hört ich frühstens wieder was von mir :) 

Frei wie der Wind - Lieblingsblog

hey heute will ich euch den Blog von einer sehr guten Freundin von mir vorstellen. Sie postet eigentlich über alles und hat wirklich sehr sehr schöne bilder. Ihr müsst da wirklich reinschauen!

http://frei-wie-der-wind.blogspot.de/

Mittwoch, 8. August 2012

dein Glück

Kennst du das Gefühl, dass du nur willst, dass eine Person, die dir so unbeschreiblich wichtig ist, glücklich ist? Dass du wirklich ALLES tun würdest, weil es diese Person so so so sehr verdient? Aber du kannst nichts tun. Du kannst nur da sein und versuchen irgendwie zu helfen. Du kannst sie nicht ändern oder beeinflussen. Du kannst sie nicht vor sich selbst retten und früher oder später musst du mitansehen, wie sie sich immer weiter kaputt macht, aber wenigstens kannst du den Menschen in den Arm nehmen, es versuchen, und ein bisschen Halt geben, da wo es schon lange nichts mehr gibt was hält.