Montag, 4. November 2013

Ich fühle mich verloren. Irgendwo zwischen hier, dem was war und dem was sein wird. Lebe in den Tag hinein, ohne einen Ort an dem ich mich zu Hause fühlen kann. Nichts fesselt mich mehr und nichts gibt mir mehr halt. 
Es ist als würde ich das meiste gar nicht mehr so richtig fühlen, was passiert. Wie in einem Traum werden die Dinge undeutlich und verworren. Je stärker ich das merke, umso mehr wünsche ich mir einzuschlafen und irgendwann aufzuwachen, wenn die Welt wieder in Ordnung ist. Doch das Leben fragt mich nicht ob ich eine Pause brauche, denn es fragt niemanden. Es wird weiter gehen, immer. Und ich werde damit klar kommen. 
Alles in allem geht es mir auch ganz gut. Ich werde geliebt und versuche zu lieben und irgendwie funktioniert das trotz all meiner Altlasten ganz gut. Aber an der Tatsache, dass ich mir wie ein Zombie vorkomme ändert es nichts. 
Dabei will ich doch alles tun. Ich will lieben. So sehr dass es mir das Herz zerreißt. Ich will vertrauen und das in allem. Ich will wunderschöne Momente erleben. Mich streiten, weinen und wieder vertragen. 
Doch auch wenn ich all dies kann, fühle ich mich so furchbar verbraucht. Leer. Kaputt. 
Ich will ihn über alles lieben können. Weil er eine Chance verdient und weil ich sie ihm geben möchte. 
Doch im Moment, kann ich ihn nicht mehr als einfach nur lieben

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