Donnerstag, 26. Dezember 2013

Yin & Yang

Du und ich, wir sind wie Yin und Yang. Groß und klein, Kunst und logisches Denken, Ruhe und Sturm.
Wir ziehen uns an, sind das perfekte Team, egal bei was. Wir ergänzen uns, haben völlig unterschiedliche Stärken und Schwächen. Dann stoßen wir uns ab, streiten mit lauten Texten, getippt von nervösen Fingern. Sind am Kämpfen. Lesen Schwachsinn in Zeilen zwischen denen nichts steht und verletzen uns tief, ohne bewusst gegen an zu gehen. Wir sehen nur das was wir sehen wollen, jeder liest nur seinen eigenen Text, schreibt für den Anderen andere Worte. Keiner hat Schuld, weil keiner sie sehen will.
Und während ich schreie, kämpfe und weine, mein ganzer Körper zittert und ich die Wände meines Hauses zerschlagen will, emotional, impulsiv, aggressiv,  liegst du wahrscheinlich da, etwas traurig, ein wenig nachdenklich, drehst dich im Bett herum, tiefgründig, ruhig, und sicher auch ein Wenig gleichgültig.

Freitag, 6. Dezember 2013

Zerrissen

Ich bin zerrissen. In meinen Worten. In meinen Handlungen. Kann nicht mehr klar sehen. Verstehe mich selbst nicht mehr.
Es ist als würde ich von oben herab zuschauen, was passiert. Wie ich mich verändere, ganz unwillkürlich.
Das alles fällt mir so schwer. Es ist nahezu unmöglich mich hinzusetzen und irgendetwas zu schaffen, ohne zusammenzubrechen. Ich habe keine Ausdauer mehr. Keine Ziele. Richtlinien. Alles verschwimmt.
Ich werde arrogant und selbstverliebt. Stelle mich selbst über vieles. Gewissermaßen wird das bestimmt ganz gut sein. Nicht mehr auf alles andere Rücksicht zu nehmen, sondern nur auf mich. Ich werde kalt, bitter. Nur innerlich nicht äußerlich. Meine Laune wird sprunghaft. Unbeständig. Die wenigsten merken es.
Kleinigkeiten lassen mich verbittern und verletzen mich tief. Ich erwische mich selbst dabei, wie ich mich rächen will. Heimlich. Wie ein Kind.
Ich bin so oft am zweifeln ob das alles richtig ist, denn unsere Ansichten sind so verschieden. Ich weiß nicht ob wir zusammen passen. Vielleicht sind wir auch zu verschieden.